Umwelteinflüsse und Training

Umwelteinflüsse spielen auch bei Flüssigkeitsmangel eine Rolle: Wenn du bei Hitze trainierst, wirst du schneller Flüssigkeit verlieren und den Einfluss auf deine Leistung schneller spüren, als wenn du in einem kälteren Klima oder bei kühleren Temperaturen trainieren würdest.

Bei warmem Wetter

Die Stärke des Schwitzens kann bei warmem und schwülem Wetter 2,5 Liter pro Stunde erreichen.1 Das ist viel Schweiß, und wenn du die verlorene Flüssigkeit und die verlorenen Elektrolyte nicht ersetzt, kann solch eine hohe Schweißbildung schnell zu ungenügender Flüssigkeitsversorgung führen.

Flüssigkeitsverlust und das Training bei Hitze beeinflussen im großen Umfang deine Herzfrequenz, die Regulierung deiner Körpertemperatur, deine Konzentration und deine Leistung.

Falls du bei warmem Wetter trainierst oder an einem Wettbewerb teilnimmst, ist es wichtig, dass du Erfahrungen im Umgang mit der Hitze sammelst. Dies wird dir bei der Anpassung deiner Trainings- und Wettbewerbsstrategie helfen und du wirst mehr darüber erfahren, wie viel du trinken musst. Setze dich also beim Sport nicht einfach warmem Wetter aus.

Da du zusätzliche Flüssigkeit zu dir nehmen musst und gekühlte Getränke bei diesem Wetter besonders gut sind, können isolierte Trinkflaschen helfen.

Bei kaltem Wetter

Bei kaltem Wetter vergisst man leicht seinen Flüssigkeitsbedarf, da du eventuell denkst, dass du nur wenig schwitzt.

Doch wenn du bei kühleren Bedingungen trainierst (weniger als 10 °C), ist das Risiko eines Flüssigkeitsverlustes oftmals genauso hoch wie bei warmem Wetter.

Achte auf dich, wenn du in kälterer Umgebung trainierst. Lasse dich von den kühleren Temperaturen nicht täuschen – Flüssigkeitsverlust kann deine Leistung negativ beeinflussen. Vergiss daher das Trinken nicht.

Achte beim Trainieren bei kühleren Temperaturen auf deinen Flüssigkeitsverlust durch das Schwitzen, und trinke je nachdem, wie stark du schwitzt.

Referenzen

1 Rehrer NJ, Burke LM: Sweat losses during various sports. Aust J Nutr Diet 53:S13–S16,
   1996

Diese Informationen stellen keinen ärztlichen Rat dar und ersetzen keinesfalls eine Konsultation Ihres Arztes oder Ernährungsberaters vor Beginn eines neuen Sportprogramms oder Ernährungsplans.